Spielteilnahme erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen.

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Das Schreckgespenst ist zurück, Karl-Heinz!

Das Schreckgespenst ist zurück, Karl-Heinz!

Die Duelle zwischen Olympique Lyon und dem FC Bayern München haben fast mehr Tradition als RB Leipzig. Insbesondere in den frühen 2000er Jahren avancierte der französische Club zum Schreckgespenst des deutschen Rekordmeisters. Besonders legendär ist ein 3:0-Heimsieg von Lyon samt Bankett-Predigt von Karl-Heinz Rummenigge. Vor dem Halbfinal-Duell der Champions League am Mittwoch sind die Rollen jedoch klar verteilt. Glaubt man zumindest, oder? (Bayern gewinnt: 1,2)


Was Euch erwartet?

Der FC Bayern München ist in der Form seines Lebens und stellte diese beim 8:2 Sieg über den FC Barcelona eindrucksvoll unter Beweis. In Badeschlappen sollten sie dennoch nicht antreten, denn Lyon entwickelte sich in den letzten zwei Wochen zum Schreckgespenst der Turnier-Favoriten. Zitterte man sich gegen Juventus Turin noch ins Viertelfinale, schlug man mehr als souverän Manchester City. Bemerkenswert dabei vor allem: Einerseits sorgte das Team von Rudi Garcia dafür, dass sich die Stars von Manchester City nicht entfalten konnten und zugleich setzte man wirksame Konter. Nach der Führung zog sich das Team zurück, legte den Hebel nach dem Ausgleich aber prompt wieder um und überrumpelte damit die verdutzte Pep-Elf. Zudem führte man bereits drei Mal vor der 15. Minute in dieser Saison der Königsklasse. Und auch gegen ManCity klingelte es bereits vor der 25. Minute. Der FC Bayern München sollte also gewarnt sein. 


Eine Tormaschine namens FC Bayern München

Denn so beeindruckend das Spektakel gegen den FC Barcelona war. Die Katalanen hätten nach einer halben Stunde auch bereits drei Treffer auf dem Konto haben könnten. Schlicht die mangelhafte Chancenverwertung und Manuel Neuer wussten dies zu verhindern. Dennoch: Das Pressing und die Konsequenz vor am gegnerischen Strafraum, die der FC Bayern München in dieser Saison präsentiert, suchen ihresgleichen. In Zahlen: Die Bayern schossen bereits 39 Tore in dieser Saison, 26 allein nach der Pause. Lyon kommt insgesamt auf nur 14 Treffer. Auffällig: Fünf der acht Bayern-Gegentore fielen in der ersten Hälfte. (1.HZ Over 2,5: 3,8) Darin könnte Lyons Stärke wie schon gegen Manchester City liegen. 


Auf wen kommt es an?


Blickt man auf die Startelf der Bayern, könnte man glauben ein gezinktes Kartenblatt vor sich zu haben - elf Asse und in Rot. Klar, auch gegen Barcelona bewies man Schwächen, die wurden aber durch alle Stärken übertrumpft. Ob es der treffsicheren Müller, der rasant dribbelnden Alphonso Davies und der allgegenwärtige Robert Lewandowski ist - echte Schwachstellen weisen die Bayern dieser Tage nicht auf. Außer eben im schnellen defensiven Umschaltspiel. Auf den Flügeln klaffen da gerne riesige Lücken, die Lyon bereits gegen City gut zu nutzen wusste. Insbesondere Cornet und sein Konterpart im Zentrum: Memphis Depay. Kommt Dembelé als Joker von der Bank, könnte Neuer mehr als nur einmal gefragt sein. 


Ausblick 

Die Bayern sind klarer Favorit, das waren Juventus Turin und Manchester City jedoch auch. Feiner Unterschied: Die Bayern haben den ausgewogensten Kader und gehen ohne Verletzungssorgen in die Partie. Erneut zehn Tore in einer Partie sind nicht zu erwarten. Gelingt den Bayern jedoch das 1:0 sind mehr als vier Treffer durchaus drin. Tendenz: Sieg der Bayern binnen der normalen 90 Minuten. 

 

 

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