Spielteilnahme erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen.

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RESPONSIBLE GAMING
 

Verantwortungssvoller Umgang mit dem Spiel

Glücksspiel und Wetten, die in der Öffentlichkeit angeboten werden, sind als reglementiertes und faires Angebot ein spannendes Unterhaltungs- und Freizeitvergnügen. Viele Menschen nehmen an Glücksspielen und Wetten teil, ohne dass daraus Probleme für sie oder andere entstehen. Für einen kleinen Anteil der Bevölkerung kann das Spiel aber außer Kontrolle geraten und gefährlichen Folgen haben. Spiele deshalb bitte verantwortungsvoll und befolge die folgenden Regeln, um die Freude und Anregung des Wettens sowie Spielens zu erhalten:
 

Regeln

  • Betrachte das Spiel als Freizeitvergnügen und Unterhaltung und nicht als Einnahmequelle
  • Informiere Dich über die Gewinnwahrscheinlichkeiten und die Regeln des Spiels
  • Spiele nur mit Beträgen, die Du zu Deiner Unterhaltung vorgesehen hast; setze kein Geld ein, das Du ursprünglich für einen anderen Zweck vorgesehen hattest
  • Setze Dir ein Limit für die Zeit und den Betrag, den Du für Glücksspiel und Wetten ausgeben möchtest
  • Halte Dich an diese Limits, egal ob Du gerade gewinnst oder verlierst
  • Leihe Dir niemals Geld von andern für Wetten oder Glücksspiele
  • Spiele nicht, wenn Du aufgebracht oder deprimiert bist oder wenn Du unter dem Einfluss von Alkohol oder Medikamenten stehst
  • Mache ausreichend Pausen vom Spiel, so wie auch von anderen Aktivitäten im Internet
  • Spiele nicht heimlich und verfolge auch Deine anderen Freizeitaktivitäten
  • Spiele nicht, um Dich von Problemen und Enttäuschungen oder Streitigkeiten abzulenken

 

Wenn Du Dich fragst, ob Du Dein Spielverhalten unter Kontrolle hast oder gefährdet bist, eine Glücksspielsucht zu entwickeln, achte auf die Warnsignale:
 

Warnsignale

  • Du gibst mehr Geld aus, als Du geplant hast und als Du Dir leisten kannst
  • Du verbringst zunehmend mehr Zeit mit Glücksspiel und Wetten und findest es schwer, mit dem Spielen aufzuhören
  • Du verlierst das Interesse an sonstigen Hobbies und daran, Zeit mit Deiner Familie und Freunden zu verbringen
  • Du streitest mit der Familie oder mit Freunden über Deine Glückspielgewohnheiten
  • Du belügst andere über Dein Glücksspielverhalten oder versuchst es zu verheimlichen
  • Du spielst bis Dein Geld vollständig aufgebraucht ist
  • Du leihst Dir Geld oder bezahlst Deine Rechnungen nicht, um weiter spielen zu können
  • Du musst länger spielen oder höhere Geldbeträge einsetzen, um die gleiche Begeisterung und Spannung beim Spiel zu haben
  • Du vernachlässigst Deine Arbeit, Ausbildung, Familie oder Freunde wegen Deines Spielverhaltens
  • Du bist depressiv, reizbar, ängstlich oder fühlst Dich schuldig


Selbsttest

Noch unsicher? Mach doch zur Sicherheit einen Selbsttest unter www.check-dein-spiel.de.

Wenn Du weitere Fragen zum Thema Glücksspielsucht hast oder Unterstützung suchst, wende Dich bitte an unseren Kundenservice per Email unter maike@sportwetten.de oder telefonisch unter +49 211 781 782 22 oder wende Dich direkt an eine professionelle Beratungsstelle.


Beratungsstellen
Beratungsstellen sind für viele Menschen die erste Anlaufstelle um sich mit den Problemen des Glücksspiels auseinanderzusetzen. Aber auch Familienangehörige, Partner und Partnerinnen sowie Freunde, die bereits in diesem Bereich Erfahrung sammeln konnten, sind erste Ansprechpartner.
Die Leistungen und Angebote von Beratungsstellen können von Ort zu Ort unterschiedlich sein. sportwetten.de unterstützt Dich bei der Suche und listet folgende Ansprechstationen auf:
 

Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Maarweg 149-161
50825 Köln
eMail: poststelle@bzga.de
Internet: www.bzga.de

Weitere Informationen und den Selbsttest findest du unter: www.check-dein-spiel.de

Beratungsstellensuchservice

Eine Beratungsstelle in der Nähe deines Wohnortes findest auf den Beratungsstellensuchservice der BZgA: www.check-dein-spiel.de/hilfe/hilfe-vor-ort/

Online Beratungsstellen

Online-Beratung ist eine Form schriftlicher Beratung im Internet. Hierbei kann der Kunde den Zeitpunkt und die Häufigkeit der Kontakte selbst bestimmen. Die Beratung kann anonym erfolgen. Online-Beratung ist empfehlenswert, wenn schnell Hilfe benötigt wird.

www.gluecksfall.com/hilfe_und_beratung
www.playchange.de

Englischsprachige Beratung
GAMCAREwww.gamcare.org.uk

Allgemeine Informationen zur Behandlung von Spielsucht 

1.     Kliniken
Die Behandlung von Glücksspielsüchtigen kann auch auf stationäre Basis in dafür vorgesehene Fachkliniken stattfinden. Abhängig vom Suchtbildmuster kommt dabei eine Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen oder eine psychosomatische Fachklinik in Frage. Beratungsstellen unterstützen bei der Suche nach einem geeigneten Therapieplatz und vor allem bei der Klärung der Kosten. sportwetten.de sieht sich auch hier als kompetenter Partner für Fragen und Informationen rund um Geldmanagement.
Die Dauer einer stationären Therapie bei Glücksspielsucht ist maßgeblich vom  persönlichen Therapieverlauf, dem Klinikkonzept und der Kostenzusage abhängig. Im Durchschnitt beträgt die Therapiedauer zwischen acht und zwölf Wochen. Personen die erwerbstätig sind, erhalten in der Regel für die Zeit der stationären Therapie Übergangsgeld, auch vergleichbar mit Krankengeld. Mit Hilfe und gezieltem Einsatz bewährter psychotherapeutischer Methoden, erlernen glücksspielsüchtige Menschen alternative Verhaltensweisen zu ihrem Glücksspielverhalten und hinterfragen bzw. beleuchten kritisch  die Ursachen und Folgen der Erkrankung. Ziel der Therapie ist es, am Ende eine gute Vorbereitung für die Phase nach dem Klinikaufenthalt zu schaffen. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Rückfallprophylaxe und die Anbindung an weiterführende Hilfen vor Ort wichtig. Die Auseinandersetzung mit Geld und Schulden, stellt ebenfalls einen Schwerpunkt in der stationären Therapie dar.

2.     Selbsthilfegruppen
Selbsthilfegruppen stehen mittlerweile in vielen Städten und Orten für glücksspielsüchtige Menschen zur Verfügung. Die Teilnehmer treffen sich regelmäßig zu fest geplanten Terminen zum gemeinsamen Austausch über ihre Probleme und Erfahrungen beim Umgang mit Glücksspiel und auch mit der Sucht. Selbsthilfegruppen verfolgen dabei hauptsächlich den Ansatz, ohne professionelle Leitung stattzufinden. Dies übernehmen vorrangig Menschen in einer ehrenamtlichen Funktion. Die Teilnahme ist deshalb kostenlos und unverbindlich. Selbsthilfegruppen stellen somit eine wichtige und nicht mehr wegzudenkende Ergänzung und auch eine ernstzunehmende Erweiterung des Suchtkrankenhilfesystems dar.
Übergeordnetes Ziel der Selbsthilfegruppen für Glücksspielsüchtige ist, sich gegenseitig und nachhaltig in ein dauerhaft glücksspielabstinentes Leben zu führen bzw. den richtigen Umgang mit Glücksspielangeboten zu erlernen. Sich gegenseitig zu stärken und zu ermutigen sind dabei die Hauptschwerpunkte, auf die Selbsthilfegruppen aufbauen. Menschen, die erst am Anfang ihres Ausstiegs aus der Glücksspielsucht stehen, können durch den Austausch mit Menschen, die schon länger glücksspielabstinent leben, profitieren. Das Wissen darüber, dass man mit diesem Problem nicht alleine dasteht und klarkommen muss und es anderen genauso ergangen ist, ist für viele Menschen eine hilfreiche Erfahrung.

3.     Schuldnerberatungsstelle
Die finanzielle Situation stellt bei Glücksspielsüchtigen oft eine existenzielle Bedrohung dar. Angehörige, Freunde und Partner sind dabei oft von den Spielschulden und deren Auswirkungen mitbetroffen. Schuldnerberatungsstellen helfen konkret und vorwiegend kostenfrei, den Schuldenberg zu bearbeiten bzw. zu bewältigen und entwickeln mit allen Beteiligten realistische Zielsetzungen für dessen nachhaltigen Abbau.